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Lagerfeuer & Maronenduft - Unsere Familien Herbst-Bucketlist

Wenn ich hier jetzt gerade aus dem Fenster schaue, tanzen bunte Blätter zu Boden und die schon deutlich tiefer stehende Sonne wirft ein ganz zauberhaftes Licht durch Bäume und Häuserschluchten. Wenn ich morgens aufstehe – Kinder und Mann noch selig schlummern, dann schaue ich in den Garten und auf die nebligen Felder und alles ist ganz ganz ruhig und verschlafen. Alles ist einfach ganz anders als im Sommer!

Und ehrlich – ich weiß überhaupt nicht, weshalb so Viele den Herbst nicht mögen und mit Ende des Sommers – jedes Jahr aufs Neue – in eine Griesgram-Ich-will-den-Sommer-alles-ist-nun-grau-und-doof“ Phase verfallen.

Ich bekenne mich – ich LIEBE den Herbst. Ich glaub sogar, er ist meine Lieblingsjahreszeit. Noch mehr, seitdem ich Kinder habe. Das hat im Übrigen als Allererstes einen total unsentimentalen, aber überaus praktischen Grund: man braucht keine Sonnencreme mehr und schon alleine das ist bei drei Kindern phantastisch – ihr kennt das ;).

Das hat aber auch ganz Herz erwärmende und emotionale Gründe: es wird später hell und früher dunkel – Zeit, sich näher zusammen zu kuscheln, an eigene schöne Kindheitserinnerungen zu denken und diese vielleicht sogar an die eigenen Kinder weiterzugeben. Wie auch immer, der Herbst ist für mich viel familytime und ab und an einfach mal ein bisschen weniger Stress und Hektik. Der Herbst ist für mich auch fünf Paar selbst gestrickten Wollsocken – von Größe 19 bis 44 :).

Neben den Wollsocken gibt es aber noch so einiges auf meiner Laubblatt-Wunderland Bucket List. Für euch gibt’s heute meine Top 3…

Maroni im Ofen backen

Es gibt so ein paar Dinge aus meiner Kindheit, die sich ganz fest in meine Erinnerung eingebrannt haben. Ganz weit vorne dabei – der Duft von heißen Maroni auf dem Christkindlmarkt. Dazu fällt mir meine Oma ein, die davon immer eine Tüte gekauft und mir dann – in meinen Kinderaugen mehr als heldenhaft – die heiße Schale von den leckeren Kastanien gepult hat. Vielleicht rangieren Maroni daher ganz weit oben auf meiner Herbst Bucket List. Da es mir aber viel zu lange dauern würde, auf die Weihnachtsmärkte im Dezember zu warten und ich übrigens finde, dass man Maroni durchaus mehrmals die Woche bis täglich essen kann :), gibt es bei uns zuhause ein kleines Herbst-Ritual. Maroni ritzen, das Ganze wässern, warten (für mich das Allerschlimmste ;)) und ab in den Ofen. Sobald die Kastanien fertig sind, wird um die Wette gepellt – und zwar gemütlich auf der Couch und mit einer schönen Vorlesegeschichte. Und ganz vielleicht wird dieses Ritual auch für meine Kids zu einer Kindheitserinnerung, die sie mit ihrer Familie einmal fortsetzen – und dabei gerne an damals zurückdenken.

Wen über die nächsten Monate nun das Maronifieber packt, der sollte seinen nächsten Urlaub fürs Frühjahr in der Ardeche-Region in Frankreich planen. Dort könnt ihr im Kanstanienmuseum, das in einem alten Kloster in Joyeuse beherbergt ist, alles über die Geschichte der Kastanie erfahren.

Am Lagerfeuer heiße Schokolade mit Marshmallows trinken

Und zwar mit richtiger Schokolade, der man zusieht, wie sie sich langsam in der heißen Milch auflöst. Mein Mann ist Schweizer, da haben wir die ja Gott sei Dank immer im Haus :). Für mich gehört noch ein wenig Zimt und Kardamom dazu und natürlich eine Handvoll Marshmallows obendrauf. Unser absolutes Familienhighlight an einem schönen, kühlen Herbsttag: ab nach draußen, Feuerschale an und die heiße Schoggi – in Wolldecken gepackt – rund ums Feuer schlürfen.

Wer dann so richtig Lust auf Schokolade bekommt, der kann sich das Chocolart schon einmal vormerken, Deutschlands größtes Schokoladenfestival, das von 4. bis 9. Dezember in Tübingen stattfindet.

Nachtwanderung

Was die Jahreszeit angeht, muss ich der landläufigen Meinung, eine Nachtwanderung wäre am besten im Sommer „aufgehoben“, vehement widersprechen. Warum wir gerne im Herbst losziehen? Weil man eine „Nacht“wanderung da auch schon gut um 19-20 Uhr machen kann – Nacht heißt schließlich dunkel und das ist es im Herbst um 19 Uhr allemal. Je kleiner die Kinder, desto dankbarer ist diese Uhrzeit. Die Gefahr, ein übermüdetes und letztendlich schlafendes Kind quer durch den Wald zu schultern, ist am frühen Abend dann doch nicht allzu groß. Für meine Kids fühlt sich die Herbstnacht auch gleich doppelt so dunkel an, schließlich ist es zu dieser Jahreszeit sehr viel ruhiger draußen – gespenstisch ruhig, wie meine Horde ganz ehrfürchtig zu sagen pflegt. Kein Wunder, man trifft auch jetzt – im Gegensatz zum Sommer – meist Keinen auf seinem Streifzug. Zumindest keine Menschenseele…;)

Letztens habe ich festgestellt, dass es solche Nachtwanderungen auch geführt gibt. Wer in der nächsten Zeit zum Beispiel im Schwarzwald urlaubt, der kann bei Adventure Blackforest ganz tolle Routen buchen.

Zum Leidwesen meiner Kinder steht übrigens noch ein Punkt auf meiner Liste: Kürbis und Rote Beete in allen Variationen kochen und natürlich verspeisen. Ich und mein Mann zumindest. Meine Kurzen belassen es lieber bei Maroni und heißer Schokolade :).

Welche Dinge gehören für euch zum Herbst und hat sich euer Bewußtsein für die Jahreszeiten durch eure Kinder verändert? Ich bin gespannt und freu mich auf eure Kommentare.

Eure Kathrin

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